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Runder Tisch „Barrierefreier Tourismus“

Zum 30. Mal finden rund um den 5. Mai bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. 30 Jahre und nur ein bisschen weiter?

Diese Frage steht auch, wenn es um das Thema Barrierefreier Tourismus geht. Es hat sich in den vergangenen Jahren einiges bewegt, aber das Tempo stimmt einfach nicht. Am 09.09.1999 gründeten mehrere Behindertenorganisationen den Verein „Tourismus für Alle Deutschland e.V. – NatKo“, um sich gemeinsam und behindertenübergreifend für die Entwicklung des barrierefreien Tourismus zu engagieren. Fast 20 Jahre später löste sich die NatKo mangels fehlender Unterstützung von Tourismuspolitik, Tourismuswirtschaft sowie den im DBR organisierten Behindertenverbänden auf. Diese Stimme fehlt nun schon seit drei Jahren.

Wir wollen wieder Tempo machen für Inklusion und barrierefreien Tourismus. Deshalb lädt das Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) zu einem Runden Tisch „Barrierefreier Tourismus“ am 29. April 2022 von 15:00 bis ca. 17:00 Uhr in das ABACUS Tierpark-Hotel in 10319 Berlin, Franz-Mett-Str. 3-9 unter Beachtung der aktuell gültigen Corona-Regeln ein. Es besteht auch die Möglichkeit, online am Runden Tisch teilzunehmen.

Wir wollen diskutieren, 1. was inhaltlich zu tun ist, um deutlich schneller bei der Entwicklung des barrierefreien Tourismus voran zu kommen und 2. in welcher Form eine Zusammenarbeit von Behindertenorganisationen und weiteren an dem Thema Interessierten künftig stattfinden kann.

Wir bitten um eine Teilnahme-Anmeldung bis zum 21. April an den stellv. IB&P-Vorsitzenden André Nowak (kontakt@abid-institut.de). Ein Zuschuss zu anfallenden Reisekosten kann nach vorheriger Rücksprache erfolgen.

Anbei als ergänzende Informationen die Magdeburger Erklärung vom Treffen der Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern vom 25.03.2022 sowie das Schlusswort von André Nowak „Reisen ohne Barrieren – Aufbruch zu neuen Ufern“ auf dem Tag des barrierefreien Tourismus am 11.03.2022.

15. Dezember 2021

Symposium „IB&P 2025“

Zu einem Symposium lud das IB&P am 13. Dezember in das Restaurant „FIVE RIVERS“ in Berlin ein, um zu beraten, wie das Institut als Teil der deutschen und internationalen Behindertenbewegung durch seine Arbeit in den kommenden Jahren im Sinne seiner Satzung einen wertvollen Beitrag zur praxisorientierten wissenschaftlichen Fundierung unserer Selbstvertreterpolitik und Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention leisten kann. Nach der Eröffnung und Einführung durch den Vorsitzenden Dr. Ilja Seifert gab es mehrere kurze Referate zu einzelnen inhaltlichen Schwerpunkten des IB&P mit anschließender Diskussion.
Das Symposium wurde finanziell von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert.

13. Dezember 2021

„überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderung“ – eine Ausstellung vom DRA und IB&P

Am 2. Dezember fand die Eröffnung der inklusiven Ausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderung“ mit darauf folgendem Podiumsgespräch mit Protagonist*innen statt. Ausgangspunkt der Ausstellung war die Frage nach dem Wert des Lebens und Menschenwürde sowie kritische Auseinandersetzung mit historischen Einzelepisoden aus Sicht der Zeitzeug*innen mit Behinderung. Die einzelnen Bereiche der Ausstellung ermöglichen anhand von narrativen Interviews einen Einblick in die Lebensgeschichten der Zeitzeug*innen aus der Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählen von individuellen Erlebnissen, dem Prozess der Identitätsfindung und Selbstreflexion. Diverse Gegenstände der Protagonist*innen untermalen die persönlichen Erzählungen. Geografisch umfasst die Ausstellung Deutschland, Ukraine und Russland.

Die Ausstellung „überZEUGEN: Geschichten von Menschen mit Behinderung“ entstand unter Leitung von Nataliia Zviagintseva im Rahmen des DRA-Programms „INKuLtur – für Inklusion und kulturelle Teilhabe“ in Kooperation mit IB&P und Partnerorganisationen aus der Ukraine und wurde aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert. Die Ausstellung wurde vom 2.–12.12. 2021 im CLB Berlin, Aufbau Haus am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg sowie im November und Dezember in der Ukraine in vier Städten präsentiert. An der Ausstellungseröffnung am 3. Dezember 2021 in Kiew nahmen André Nowak für das IB&P sowie der Vorsitzende des Ukrainischen Behindertenverbandes, Vasyl Nazarenko, teil. Im Rahmen der Ausstellung fand am 10. Dezember eine weitere hybride Podiumsdiskussion mit internationaler Beteiligung anlässlich des Tages der Menschenrechte in der Galerie in Kreuzberg statt.

(v.l.n.r. Nataliia Zviagintseva, Fred Kutzner, André Nowak, Dr. Ilja Seifert)

28. November 2021

Das IB&P – ein Verein im Aufbruch

Mit einer finanziellen Förderung unterstützte die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt im November und Dezember 2021 ein IB&P-Symposium am 13.12.2021, Investitionen in IT-Technik für Ehrenamtler*innen im IB&P sowie für die Entwicklung von Digitalisierung und Öffentlichkeitsarbeit des Instituts.

30. Oktober 2020

Von Lissabon bis Wladiwostok

Nach einer vom Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD organisierten Internationalen Konferenz am 29./30. März 2019 in Berlin mit Teilnehmern aus 14 Staaten plante das IB&P eine weitere Internationale Konferenz “Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen von Lissabon bis Wladiwostok – Umsetzung von Artikel 4 (insbes. Absatz 3) der UN-BRK ” im April 2020 in Berlin. Hierfür gab es eine Projektförderung von Aktion MENSCH. Leider konnte die Konferenz in Folge der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

07. April 2018

Machbarkeitsstudie Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P)

Mit finanzieller Förderung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitete der Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD im 2. Halbjahr 2017 eine Machbarkeitsstudie „Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland e.V.ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P), Praxisnahe Forschung – Forschungsnahe Praxis“, die der Gründung des Instituts voraus ging und die Grundlage für die Institutsgründung war. Projektpartner waren dabei die Alice Salomon Hochschule Berlin, RA Dr. Stephanie Claire Weckesser und das Aktionsbündnis Teilhabeforschung.

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